Workshops

Auf der NachDenkstatt 2020 bieten wir dir 9 verschiedene Workhops zu interessanten Themen an. Unser Ziel ist es dabei Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu motivieren, zu inspirieren und Denkprozesse anzuregen, um zu einer gesellschaftlichen Transformation hinzu einer zukunftsfähigen Welt beizutragen. In einer Arbeitsatmosphäre der Offenheit und Wertschätzung arbeiten wir gemeinsam an konkreten Fragestellungen. Besonders wertvoll sind die dabei entstehenden Kontakte und Vernetzungen von Personen aus unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen.

Im Folgenden werden die Workshops genauer erläutert, um dir die Entscheidung zu erleichtern!
Bei Fragen kannst du uns gerne kontaktieren unter info@nachdenkstatt.de.



Ecoanxiety

Hast du beim Gedanken an die Klimakrise schon mal Angst, Trauer, Wut, Verunsicherung oder Hilflosigkeit empfunden? Hast du dich schon mal vor lauter Weltschmerz nach jemandem gesehnt, der dich versteht? Dieser Workshop gibt dir Raum, wie du trotz Klimakrise psychisch gesund bleibst. In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre wirst du deine Gefühle zum Thema Klimakrise ergründen, teilen und diskutieren.

In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre wollen wir unsere Gefühle zum Thema Klimakrise ergründen, teilen und diskutieren. Wir wollen Strategien entwickeln, wie wir trotz der allgegenwärtigen psychischen Belastung positiv bleiben und unser persönliches Wohlbefinden steigern können. Der Workshop wird durch verschiedene Experten aus dem Bereich der (Umwelt-)Psychologie unterstützt. Der Psychologischen Beratungsservice der Universität Oldenburg sowie die Gruppe Psychologists 4 Future werden sich an der Planung und Durchführung beteiligen.
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Fair Fashion im Alltag - Was ist das und was kann ich tun?

Du möchtest dein Konsumverhalten in Sachen Bekleidung verbessern, weißt aber nicht genau wie? Ein Shirt aus Bio-Baumwolle von H&M, Schuhe aus recyceltem Plastik von Adidas, Vintage Second Hand Pullover oder eine Jeans von Armed Angels – bei so viel Auswahl in allen Preisklassen kann die Entscheidung schon mal schwer fallen. Was davon ist wirklich nachhaltig und was ist doch nur Greenwashing? In unserem Workshop möchten wir uns damit auseinandersetzen was Nachhaltigkeit in der Textilbranche bedeutet, woran du nachhaltige Produkte erkennen kannst und wie ein nachhaltiger Konsum von Kleidung aussehen kann.

Ziel des Workshops ist es dich zu inspirieren und dir Wissen an die Hand zu geben, wie du deinen persönlichen Kleidungskonsum nachhaltiger gestalten kannst. Am Freitag soll es daher nach einer Einführung in das Thema Fair Fashion darum gehen den eigenen Kleiderschrank zu analysieren und zu evaluieren. Wir wollen uns mit der Fragestellung auseinandersetzen warum wir ständig neue Kleidung kaufen, wie viel wir benötigen und welche Alternativmöglichkeiten es gibt. Am Samstag bekommen wir Unterstützung von Ariane Piper von FEMNET e.V, die uns zu mehr Orientierung im Siegel-Dschungel verhelfen wird. Mit den neuen Kenntnissen über ökologische und soziale Produktsiegel möchten wir die Oldenburger Innenstadt erkunden und schauen wo genau wir faire Mode finden können. Am Sonntag widmen wir uns dann dem Thema Upcycling and Repair. Gemeinsam mit Experten in diesem Gebiet zeigen wir dir Tipps und Tricks, wie du ganz einfach die Nutzungsdauer deiner Kleidungsstücke verlängern kannst und so nicht nur Geld sparst, sondern auch die Umwelt schonst.  

Klasse Klima

Her mit der coolen Zukunft. Dieser Workshop ist ein Kooperationsprojekt der BUNDjugend und des netzwerk n. Der Fokus liegt auf konkreten und besonders wirksamen Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Konsum, Ernährung und Energie. Wichtig ist außerdem, die Gewinne aufzuzeigen, die mit klimafreundlichem Verhalten einhergehen.

Bei „Klasse Klima – Her mit der coolen Zukunft!“ ziehen alle an einem Strang: Jugendverband, Hochschule und Schule. In diesem Workshop werden Studierende ausgebildet, als Multiplikatoren in Schulen zu gehen, um mit den Kindern und Jugendlichen spannende Projekttage rund um das Thema Kliamschutz und Nachhaltigkeit durchzuführen. Diese Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden vorab durch das Projektteam geschult. Dabei werden Erkenntnisse der Umweltpsychologie und zu den „Big Points“ im Klimaschutz herangezogen. [1] Diese Schulung findet mehrmals im Jahr statt und kann auf der NachDenkstatt 2020 von Mitarbeiterinnen des BUND angeboten werden. Durch den Workshop auf der NachDenkstatt sind die Teilnehmenden befähigt, anschließend selbst Workshops und Projekttage zu gestalten und durchzuführen und tragen somit als Multiplikatoren nach der Konferenz ihr Wissen weiter. Somit bekommt auch die NachDenkstatt selbst einen neuen Wirkungsgrad.

Die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) beschäftigt sich im Rahmen ihrer umweltpsychologischen Forschung mit der Frage, wie diese Lücke zwischen Intention und Verhalten geschlossen werden kann. „Klasse Klima – Her mit der coolen Zukunft!” baut die Erkenntnisse der IPU in die Bildungsangebote zum Klimaschutz ein. Damit kann aktuelles Problem- und Handlungswissen zunächst an Studierende und andere junge Menschen vermittelt und anschließend durch diese an Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden. Dazu gehört es auch, den Schüler*innen zu vermitteln, wo sich der Aufwand besonders lohnt und welche Handlungen besonders wirksam sind. Wichtig ist außerdem, die Gewinne aufzuzeigen, die mit klimafreundlichem Verhalten einhergehen.[2]  Dabei liegt der Fokus auf konkreten und besonders wirksamen Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Konsum, Ernährung und Energie.

„Klasse Klima – Her mit der coolen Zukunft!“ ist ein Kooperationsprojekt der BUNDjugend und des netzwerk n. Die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) steht als ideelle Kooperationspartnerin bereit und unterstützt mit Ideen und ihrem aktiven Netzwerk aus Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet.[3]

Auf der NachDenkstatt wird der Workshop hauptsächlich von Jana Höbermann von der BUND.jugend geleitet.

[1] https://www.klasse-klima.de/projekt/das-konzept/

[2] https://www.klasse-klima.de/projekt/das-konzept/

[3] https://www.klasse-klima.de/projekt/projektpartner/

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Klasse Klima Kinder

Her mit der coolen Zukunft! Bist du 11 Jahre alt oder älter? Dann ist dieser Workshop perfekt für dich. Je nach Vorwissen werden die Klimakrise, die Verursacher sowie Klimafolgen näher gebracht, um dann in die sogenannten Big Points Energie, Ernährung, Mobilität und Konsum einzugehen

In dem Workshop, der sich auf die zwei Sessions am Vor- und Nachmittag verteilt, wird je nach Vorwissen die Klimakrise, die Verursacher sowie Klimafolgen nahegebracht, um dann in die sogenannten Big Points Energie, Ernährung, Mobilität und Konsum einzugehen. Die Kinder erarbeiten dann interaktiv die jeweiligen Problemfelder, um dann handlungsorientiert Lösungen zu entwickeln, die sich im Alltag und in der näheren Umgebung umsetzen lassen. Ziel dabei ist es vor allem, die Kinder mit dem Thema in Berührung zu bringen und sie darin zu bestärken, ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Mit dem Workshop verfolgen wir das Ziel, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Außerdem sind wir der Überzeugung, dass es die Gemeinschaft auf der Konferenz noch bunter und lebendiger macht, wenn – zumindest am Samstag – Kinder mit dabei sein. Außerdem möchten wir es damit Eltern – insbesondere Müttern – erleichtern, an der Konferenz teilzunehmen, wenn sie wissen, dass ihre Kinder versorgt sind.

Diese Workshops wird von Multiplikator*innen aus dem Netzwerk rund um das Klasse Klima-Projekt geleitet, die vorher auf einer Schulung dazu ausgebildet wurden, Kindern Thema Klimawandel, Nachhaltigkeit und Handlungsmöglichkeiten niederschwellig und ermutigend näherzubringen.

Der Workshop wird nur am Samstag stattfinden. Dabei werden die Kinder ggfls. in mehrere Gruppen aufgeteilt, um verschiedenen Altersklassen gerecht zu werden. Das Alter der Kinder wird bei der Anmeldung abgefragt, um eine entsprechende Vorbereitung der MultiplikatorInnen zu gewährleisten. Das Mindestalter der Kinder (und Jugendlichen) sollte mindestens 11 Jahre alt sein.

Quartier, gemeinsam, gestalten - Leben und Wohnen der Zukunft

Wie können Wohnen und Zusammenleben in der Zukunft aussehen? An lokalen Beispielen wollen wir über alternative Konzepte des Zusammenlebens und ihre Umsetzung in der Praxis sprechen. Wie sollte die Teilhabe an gesellschaftlichen und sozialen Prozessen im Hinblick auf Infrastruktur, Energieversorgung und Transport gestaltet werden? Hier kannst du direkt Teil der Entscheidung werden!

Nachbarschaftliches Miteinander, soziale Durchmischung, generationenübergreifendes Wohnen, das
Teilen von Dingen, gemeinsames Gärtnern, die Mitgestaltung eines nachhaltigen Wohnumfeldes, die
Schaffung von Plätzen und Räumen für gemeinsame Aktivitäten, sowie die Förderung einer
gegenseitigen sozialen Fürsorge sind einige Aspekte, die zunehmend mit der Entwicklung von
Wohnquartieren in Verbindung gebracht werden. Viele dieser Ansätze sind nicht neu und werden
zum Teil seit Jahrzehnten diskutiert und auch vielerorts mal mehr, mal weniger erfolgreich
praktiziert. Ob sich ein solches lebenswertes Quartier jedoch entwickeln und langfristig Bestand
haben kann, hängt nicht nur von planerischen Vorgaben und infrastrukturellen Angeboten ab,
sondern ganz besonders von der Bereitschaft der Bewohner*innen sich auf solche Konzepte
einzulassen und diese in ihren Alltag zu integrieren. Doch sind solche Konzepte in einer zunehmend
digitalisierten, auf individuelle Freiheit, Spontanität und vorrangig auf persönlichem Eigentum
ausgerichteten Gesellschaft überhaupt mehrheits- und mainstreamfähig?
 
Im Rahmen der NachDenkstatt wollen wir an den drei Programm-Tagen herausarbeiten, was
eigentlich nachbarschaftliches Leben und Wohnen für uns bedeutet, welche Lebensbereiche es
betreffen soll und kann, und wo die Grenzen solcher Nachbarschafts-Quartierskonzepte liegen. Mit
Hilfe eines Design Thinking-Ansatzes wollen wir dabei in einem Human-Centered-Prozess ganz
konkret Maßnahmen und erste Prototypen entwickeln, die an den Bedürfnissen der Menschen
orientiert sind. Hierzu werden wir gemeinsam mit euch am Beispiel des auf dem ehemaligen
Oldenburger Fliegerhorst geplanten Quartiers „Helleheide“ den oben genannten Fragen nachgehen.
 
Der Workshop wird von Akteur*innen aus Praxis und Wissenschaft begleitet. Hierzu zählen die GSG
Oldenburg Bau- und Wohngesellschaft mbH, die Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und
Umweltforschung (ARSU) GmbH, der Oldenburger Energie Cluster (OLEC) e.V. sowie der Lehrstuhl
Ökologische Ökonomie der Universität Oldenburg und die Professur für Ökonomie der Nachhaltigkeit
der Universität Vechta. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop sollen dabei Eingang in
die konkrete praktische und auch wissenschaftliche Arbeit finden. Gleichzeitig besteht die
Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeit mit Design Thinking bzw. dem Human Centered Design zu
gewinnen.
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Nachhaltigkeit im Alltag/ Nachhaltig leben

Hast du Lust mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag zu integrieren? Der Workshop gibt dir Tipps und Tricks in allen Alltagsbereichen. Angefangen von Konsumverhalten und Fashion über Küche und Ernährung, Badezimmer und Kosmetik, bis hin zu Transport und Reisen.

Du merkst, dass Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle spielt, weißt aber noch nicht so ganz, wie sich Nachhaltigkeit im Alltag umsetzen lässt. Oder du weißt schon etwas, möchtest aber noch tiefer gehen, dann ist dieser Workshop perfekt für dich. Du wirst Tipps und Tricks in den Bereichen Konsumverhalten und Fashion, Küche und Ernährung, Badezimmer und Kosmetik, Transport und Reisen lernen. Begleitet wirst du von Shireen
Stengel und einem Workbook, dass besprochene Inhalte zusammenfasst und Übungen beinhaltet. Das Format ist kein Vortrag, sondern du wirst Lösungen spielerisch selbst erarbeiten und zugleich viel Wissen vermittelt bekommen. Zudem werden deine ganz individuellen Ziele erarbeitet, die im Nachgang einfach in der Praxis umzusetzen sind. Komm vorbei und mach was gutes für dich und deine Umwelt

Medienmacht und Klimawandel

Berichterstattung in Zeiten von Fake News, Klimahysterie und -apathie. Ein Kernthema, das die Menschheit beschäftigt und daher einhergeht mit (großer) medialer Aufmerksamkeit, ist die Klimakrise. Aber auch hier spalten sich die Geister. Gehe zusammen mit  ournalistInnen und ReferentInnen aus einer medienwissenschaftlichen Perspektive dem ganzen auf den Grund.

Wie die Bundeszentrale für politische Bildung definiert, erfüllen Medien in Demokratien „grundlegende Funktionen: Sie sollen das Volk informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen und damit Partizipation ermöglichen.“[1] Dadurch spielen Medien und Journalisten weltweit eine bedeutende Rolle, insbesondere wenn es um die Berichterstattung und Analyse globaler Probleme wie der Klimakrise geht. Auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext stehen die (traditionellen) Medien vor großen Herausforderungen. Mit der Digitalisierung und dem starken Wachstum der sozialen Netzwerke und Medien wird eine undurchschaubare Menge an Informationen erstellt, geteilt und verbreitet. Durch die Vielzahl der verschiedenen Medienformate ist der Druck, Neuigkeiten als erstes Medium zu verbreiten immens gestiegen, was wiederum den Faktencheck vor der Berichterstattung erschwert. Außerdem werden vor allem in sozialen Medien wie Facebook von bestimmten politischen (Rand)Gruppen absichtlich und bewusst Fake News in die Welt gesetzt, die durch Bots so stark unterstützt werden, dass sie eine große Reichweite erzielen. Darüber hinaus entstehen vermehrt eingeschränkte, subjektive Wahrnehmungen über das aktuelle Geschehen und gesellschaftliche „Blasenbildung“.

Ein Kernthema, das die Menschheit beschäftigt und daher einhergeht mit (großer) medialer Aufmerksamkeit, ist die Klimakrise. Aber auch hier spalten sich die Geister. Wie sollen die Medien über eine so große, schwer fassbare und konstant dringende Krise wie die Erderhitzung berichten? Wie gewährleistet man eine unabhängige, sachliche Berichterstattung, wenn die Debatte so gespalten scheint. Inwiefern ist das Thema durch Bots im Internet beeinflusst? Was für eine Auswirkung hat die Berichterstattung auf die Wahrnehmung der BürgerInnen; ist sie angemessen? Und wie können Medien speziell von Initiativen und gemeinnützigen Organisationen eingesetzt werden, um Menschen zu erreichen und zu motivieren, aktiv zu werden und sich einzubringen?

[1] http://www.bpb.de/politik/grundfragen/deutsche-verhaeltnisse-eine-sozialkunde/138737/medien

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Permakultur

Mache dich mit den Designmethoden der Permakultur vertraut und setze dich mit der Dynamik von Systemen auseinander, fertige Geländeentwürfe an. Beschäftige dich außerdem mit komplexen Systementwürfen wie Waldgärten und essbaren Landschaften.

Permakultur ist eine ökologische Planungsstrategie, deren Ziel es ist, alle geplanten Elemente eines Systems in eine sinnvolle Wechselwirkung miteinander zu bringen. Das Wort Permakultur kommt aus dem Englischen und ist zusammengesetzt aus permanent und agriculture also dauerhafte Landwirtschaft. Als Strategie wurde sie von den Australiern Bill Mollison und David Holmgren entwickelt, die für dieses Konzept mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Mit dieser Designstrategie werden heute nachhaltige Systeme in der Landwirtschaft, aber auch im Sozialen oder in der Architektur, gestaltet.

In dem Workshop werden wir mit den Designmethoden der Permakultur vertraut gemacht und setzen uns mit der Dynamik von Systemen auseinander. Anschließend wenden wir das erworbene Wissen praktisch an, indem wir eigene Geländeentwürfe anfertigen und bestehende Strukturen bei Rundgängen im Freien analysieren lernen. Darüber hinaus wollen wir uns mit komplexen Systementwürfen wie Waldgärten und essbaren Landschaften beschäftigen.

Der Landschaftsgärtner und Permakultur-Designer Volker Kranz wird als Referent die Leitung des Workshops übernehmen. Er arbeitet seit 35 Jahren als selbständiger Planer und Gestalter von ökologischen Projekten im In- und Ausland. Volker ist Geschäftsführer der Landschaftsbau- und Baumpflegefirma „baumrausch“, die zu den Pionieren des ökologischen Landschaftsbaus in Deutschland gehört. Hier leitet er unter Anderem das Planungsbüro für Permakultur und Landschaftsgestaltung. Des Weiteren betreut er als Tutor PermakulturstudentInnen und arbeitet als Lehrer der Permakulturakademie.

Klimaneutrale Universität Oldenburg

Sei dabei, wenn gemeinsam mit Students for Future, anderen Statusgruppen und verschiedenen Hochschulangehörigen erste Ideen und mögliche Maßnahmen, wie die Strategie aussehen und das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann, entwickelt werden.

Angestoßen durch die Gründung der Scientists und Students for Future-Bewegungen an der Universität Oldenburg und durch ein immer größer werdendes Bewusstsein für die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen und -aktivitäten bildet sich gerade an der Carl von Ossietzky-Universität eine Arbeitsgruppe rund um Prof. Dr. Esther Ruigendijk und Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, die sich mit einer Nachhaltigkeitsstrategie und dem Ziel der Klimaneutralität der Universität zum nächstmöglichen Zeitpunkt beschäftigt. 

Im Zuge dieser Initiative soll die Strategie in Kooperation mit den verschiedenen Hochschulgruppen und -angehörigen erarbeiten. Der Workshop wird von Students for Future (Ansprechpartner Anselm Fehnker) organisiert und verwaltet und im Rahmen der Universität durchgeführt. Dabei entwickeln die Studierenden gemeinsam mit anderen Statusgruppen und verschiedenen Hochschulangehörigen erste Ideen und mögliche Maßnahmen, wie die Strategie aussehen und das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann. Die NachDenkstatt biete für den Workshop den Rahmen und dem Thema eine Bühne. Durch das Rahmenprogramm der Konferenz bietet die NachDenkstatt eine gute Möglichkeit, um in guter Atmosphäre ein Wochenende gezielt an dem Thema zu arbeiten. Dabei ist zu beachten, dass der Workshop natürlich nicht als einzige Gelegenheit gedacht ist, das notwendige Konzept zur Klimaneutralität sein soll, sondern in einer Reihe von folgenden Workshops, Plenen, etc. stehen wird. Ein konkreter Aufbau des Workshops wird von Students For Future aktuell erarbeitet.

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